Ein Verlust der schmerzt

Ich zitiere eine Stelle aus meinem Tagebuch

 

Es ist der 15/05/2014, Genau um 6:25 Uhr in der Früh, Markus seine Stimmer holte mich mit den Worten >>Martina du musst aufstehen, es ist was schlimmes passiert<< aus dem Schlaf. Gerade als ich die Augen auf machte sagte er zu mir >>Papa ist tot!<< Im Schlaf sagte ich zu ihm >>Verarsch mich nicht!<< Doch dann stand Yvonne (die Frau von meinem Vater) hinter meinem Bruder, mit Tränen in den Augen sagte sie >>Doch das stimmt, er hatte 4 Herzinfakte<<

 Bis dato habe ich nie wirklich um meinen Vater trauern können, der Schmerz sitzt zu tief, der schmerz das er einfach tot ist und nicht mehr da ist, aber auch der Gedanke was ich falsch gemacht habe, das ich für ihn nie wirklich existiert habe, denn zu lebzeiten hat er sich nie wirklich um mich gekümmert. Ich hatte meine Zeit mit ihm, auch wenn sie nur sehr kurz war und ja ich habe ihn auch geliebt, denn ohne ihn würde es mich auch nicht geben, aber..

Seine Frau ist das größte Miststück was ich jemals kennengelernt habe, wegen ihr gab es keine Beerdigung, nicht einmal eine Trauerfeier, nein, sie hat ihn verbrennen lassen und im beisein von meinen sechs halbgeschwistern hat sie ihn in Holland auf irgendeiner Wiese verstreut. Mein Leiblicher Bruder Markus und ich wir hatten nicht die Chance uns ein letztes mal von ihm zu verabschieden, keiner durfte das, nicht einmal seine Geschwister, sowie seine Freunde. Aber das schlimmste für mich Persönlich ist, das mein Vater nicht einmal ein Grab hat, wo ich zum trauern hin gehen kann...

1.11.14 13:43

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